Flutlichtanlage auf großem Sportplatz wird repariert Nachdem unser kleiner Sportplatz mindestens bis Mitte 2011 nicht bespielbar sein wird, konzentriert sich der Fußballspielbetrieb auf den Sportplatz in der Marsch. Damit dort der Trainingsbetrieb auch in der kommenden dunkleren Jahreszeit stattfinden kann, muss die über Jahre kaum genutzte Flutlichtanlage wieder instant gesetzt werden. Sgoddi, Niels Meyer, Hansi Schlecht und Elektro-Bäcker Volker Dieckmann haben sich der Sache angenommen.Zudem muss der Verein tief in die Vereinstasche greifen, um die Anschaffung der neuen Leuchten etc. zu finanzieren.
Noch einmal Fit bis Südafrika
Bekanntlich wollten wir von den Sponsorengeldern, die uns im Rahmen der Aktion Fit bis Südafrika zugeflossen sind, die Hälfte an eine soziale Einrichtung in Afrika weiterleiten. Aufgrund von persönlichen Beziehungen von Henning Diers zu einer Familie in Durban, Südafrika, ist uns das Waisenhaus St. Monica´s Children´s Home in Durban benannt worden. Wir haben inzwischen E-Mail-Kontakt zu dem Haus aufgenommen. Hier die Antwort der Geschäftsführerin Althea Govender auf unsere Spendenankündigung:
Thank you so much for thinking about our children. We deeply appreciate what you are doing for us. Gcina Hlophe is a very good supporter of ours and shares an excellent relationship with us.
We are very touched by your help
Regards
Althea Govender
Principal
St Monica\\\\\\\'s Children\\\\\\\'s Home
(031) 4688656--Telephone
(031) 4681352--Fax
Der kleine Sportplatz muss dringend instand gesetzt werden. Eine Grasnarbe ist kaum mehr vorhanden. Dafür wuchert überall Unkraut. Die Unebenheiten des Platzes sind nicht zu übersehen und beinahe schon unfallgefährlich.
Unter der Leitung von Ullrich Plenge soll der Platz deshalb neu hergerichtet werden. Die Hasseler Landwirtschaftsbetriebe haben in diesem Zusammenhang ihre Hilfe mit ihren Maschinen dankenswerterweise zugesagt. Dies ist übrigens einmal mehr ein schönes Beispiel für das Miteinander bei uns im Dorf.
Das Restgras und das Unkraut werden mit Unkrautvernichter behandelt. Das heißt, dass der Platz bis auf weiteres nicht betreten werden darf.
Die Barriere und die Tore sind inzwischen abgebaut worden. In den nächsten Tagen soll Mutterboden aufgefahren werden. Wer noch Mutterboden los werden möchte, möge sich bei Ullrich Plenge melden.
Nach Aufbringen des Mutterbodens soll der Platz gefräst werden Danach wird er neu eingesät.
Bis die neue Saat bespielbar ist, wird sicherlich ein Jahr vergehen. Um den Spielbetrieb in dieser Zeit gewährleisten zu können, erarbeitet die Fußballsparte derzeit ein Konzept.
Fit bis Südafrika
Bilder von der Abschlussfeier
Uns liegen jede Menge Bilder von unserer wunderschönen FbS-Abschlussfeier am 13.06.2010 vor, fotografiert von Danne und Sarah. Wir möchten die Bilder zum Schutz unserer Kinder, die häufig darauf zu sehen sind, nicht auf unserer Homepage veröffentlichen. Wir bitten um Euer Verständnis.
Stattdessen werden wir AC sicherlich bitten, einen FbS-Film- (Horst Kruse-Video) und Foto-Nachmittag zu organisieren.
-1.Tag
Am Sonntag feierten wir ein wunderschönes Abschlussfest unserer Superaktion Fit bis Südafrika. Mehr als fünfhundert Hasseler und Hasselerinnen feierten zunächst den Erfolg von Fit bis Südafrika und dann den 4:0-Sieg der Fußballnationalmannschaft gegen Australien.
Gänsehaut pur und Pippi in den Augen waren angesagt, als unsere Kinder von ihrem Sternlauf durch Hassel bei Melodien, die unter die Haut gingen, auf den Sportplatz aufliefen. Bunte Tücher in den Vereinsfarben rot und weiß und mit Deutschlandfahnen ausgestattet sowie unter dem tosenden Beifall des Publikums zogen sie ein. Beim Schreiben dieser Zeilen bekommt der Verfasser schon wieder eine Gänsehaut. Selten haben wir ein emotionaleres Erlebnis auf unserem Sportplatz gehabt. Willi Wöhler sei gedankt für die hervorragende Choreografie dieses tollen Ereignisses.
Auch Landrat und FbS-Schirmherr Heinrich Eggers ließ sich von der bewegenden Stimmung anstecken. Wir haben uns riesig darüber gefreut, dass er uns am Sonntag wieder mit seinem Besuch beehrte. Darüber hinaus sind wir ihm für seinen erneuten Beitrag in unsere Sponsorenkasse überaus dankbar. Deshalb von hier aus noch einmal ein herzliches und aufrichtiges Dankeschön an Landrat Heinrich Eggers.
Auch Bürgermeister Günter Kesebom unterstrich mit seinen Worten noch einmal die Bedeutung unserer FbS-Aktion für unser Dorf. Gitta und Christine erhielten als Dankeschön für ihre FbS-Idee jeweils einen Blumenstrauß von ihm überreicht.
Ein weiteres High-light waren wieder einmal die Pink Tunes mit Laura Marleen Rohlfs. Es ist einfach herzerfrischend, wenn man sieht, mit welcher Freunde die Mädels nach Laura Marleens Choreografie tanzen. Darüber hinaus sorgten sie für eine großartige Stimmung. Bevor sie als Teilnehmerinnen am Sternlauf auf den Sportplatz aufliefen, hörte man schon weitem, dass sie wieder gut drauf waren und eine herrliche Fröhlichkeit versprühten. Von hier aus: Herzlich Dank an Pink Tunes mit Laura Marleen und macht weiter so. Es wäre nicht auszudenken gewesen, wenn wir sie am Sonntag nicht tanzen gesehen hätten. Aufgrund eines Kommunikationsfehler wäre dies beinahe geschehen.
Das Gesamtkilometer-Ranking hat der Kindergarten gewonnen. Zur Belohnung schickte die TSV-Leitung deshalb am Montagmorgen den Eiswagen in den Kindergarten.
Das Einzelranking gewann Harm Dieckmann vor Hermann Diers und Dietrich Kramer. Die weiteren Plätze belegten Rainer Berger, Marion Wegehöft und Ilse Bodenstab.
Dies waren nun die letzten Zeilen von der FbS-Redaktion unter dem Button Aktuelles. Ich danke allen, die mir mit ihren Berichten und Beiträgen das Schreiben der Tagesberichte leicht gemacht haben.
Auf Wiedergelesen beim nächsten Event des TSV Hassel, das da mit Sicherheit kommen wird, wenn man Gitta und Christine kennt.
Herrlichst
Lüwi
43.Tag
Eine wunderschöne, Hassel und den Erdkreis bewegende Aktion geht heute zu Ende. Sechs Wochen stand ganz Hassel im Bann von Fit bis Südafrika. Allein unsere Homepage ist in der Zeit fast 6.000mal besucht worden. Damit wird deutlich, wie groß das Interesse an unserer Aktion war. Wenn heute Nachmittag ab etwa 16:00 Uhr die Startmelodie für unsere Abschlussfeier erklingt, wird sicherlich bei dem einen oder anderen auch etwas Wehmut aufkommen. Die Kilometerjachterei für ein gemeinsames Ziel ist vorbei. Doch: Sollten wir nicht Fit bis Südafrika so verstehen, dass dies nur der Anstoß und Auftakt für jeden Einzelnen war, an seiner persönlichen Fitness weiterzuarbeiten?
Kurz vor Annahmeschluss gestern hat es noch einmal einen Run auf unseren FbS-Briefkasten gegeben. Alle, die noch auf ihren Zählkarten saßen, machten sich auf den Weg. Unsere F-Junioren-Fußballer berichteten, der Briefkasten sei im Sekundentakt frequentiert worden.
Es ist daher kein Wunder, dass noch einmal etwa 8.000 km gebucht werden konnten. Danach haben wir in den letzten sechs Wochen insgesamt 84.539 Kilometer zurückgelegt. Beinahe hätten wir es somit geschafft, die Entfernung Hassel-Durban fünfmal zurückzulegen. Wenn mich einer vor sechs Wochen gefragt hätte, ob dies möglich sei, ich glaube, ich hätte ihn zum Amtsarzt geschickt.
Die Pole-Position im Kilometerranking hat der Kindergarten errungen. Mit gut 2.300 Kilometer haben die kleinen Beine den inoffiziellen 1. Rang erkämpft. Im Einzelranking wurde Harm Dieckmann mit 1.954,8 Kilometern Erster, Hermann Diers wurde Zweiter und Dietrich Kramer Dritter.
42.Tag
Rien ne va plus; nichts geht mehr! Wenn diese Zeilen geschrieben werden, hat Winfried den Fit bis Südafrika -Briefkasten zum letzten Mal geleert. Heute Abend, nach Auswertung der letzten Zählkarten und Einspielung ins Internet, werden wir wissen, wo wir mit unserer letzten, der fünften Tour gelandet sind.
Derzeit haben wir insgesamt über 76.000 km zurückgelegt. Auf der fünften Tour sind es immerhin auch schon wieder über 4.000 km. Das reicht schon wieder für den Sprung auf den afrikanischen Kontinent.
Morgen soll das große Abschlussfest stattfinden. AC Wöhler, derzeit auf Studienreise in Berlin, zeichnet verantwortlich für die Organisation und das Wetter. Sie will ihre Reise Sonntagmorgen abbrechen und dann direktemang in die Abschlussvorbereitungen einsteigen. An dieser Stelle schon mal vorweg: AC ist ein großartiges Mädchen!
Die Sache mit dem Wetter hat Bio-Jürgen bestens geregelt. Die Redaktion dieser Zeilen hat von ihm das Wetterfax für die Landwirtschaft zugespielt bekommen. Danach begünstigt das feucht-warme Wetter die Ausbreitung von tierischen und pilzlichen Schadenserregern. Aaaaber Sonntag wirds zwar kälter (was schlecht ist für die vorgenannten Schadenserreger),aber und es bleibt trocken. Na bitte.
41.Tag
Ein furchtbarer Schreck hat uns heimgesucht. Unsere Tagesberichte sind im PC-Himmel verschollen. Unser Provider versucht derzeit, die Daten zu rekonstruieren. Wir wollen hoffen, dass ihm das gelingt. Ansonsten müssen wir auf Ausdrucke, die Gitta und der Verfasser dieser Zeilen angefertigt haben, zurückgreifen. Also, verloren ist bisher noch nichts. Außerdem sind wir guter Hoffnung, dass unserem Provider das Backup gelingt.
Heute ist der letzte Tag, an dem rund-um-die-Uhr Zählbares eingebracht werden kann. Morgen kann nur noch bis 12:00 Uhr mittags gepunktet werden, dann ist Annahmeschluss.
Bilder für die Bildergalerie können schon jetzt nicht mehr angenommen werden.
Betroffen vom Annahmeschluss ist insbesondere die Grundschule. Sie wollte gerne ihre morgige Fahrradtour noch mit in die Wertung geben, was jedoch leider nicht mehr möglich ist.
Allerdings machen Grundschulkinder heute ihren Fahrradführerschein. Die dabei erworbenen Kilometer können noch für FbS berücksichtigt werden.
Derweil baut der Kindergarten seine Pole-Position im Kilometerranking weiter aus. Mit etwa 2.300 km liegt man gut 700 km vor dem Zweitplatzierten Harm Dieckmann. Harm hat immerhin auch schon über 1.600 km geschafft.
Allerdings musste Harm seinen Tagesrekord an Gerd Vogel abgeben. Näheres können wir seinem nachstehenden Bericht entnehmen:
Hier kommt mein Bericht von unserer Fahrt zur Arbeit:
Fit bis Südafrika zum Anlass zu nehmen, um mit dem Rad zur Arbeit fahren, ist auf jeden Fall eine gute Idee. Das sagten sich auch Wolfgang Herhahn und ich bei der Eröffnungsveranstaltung. Wenn man jedoch in Bremen bzw. in Osterholz-Scharmbeck arbeitet … .
Am Dienstag war es soweit, nach fünf Wochen FbS-Training fühlten wir uns bereit. Um 4:15 Uhr sind wir gestartet und nach vier Stunden war die Firma erreicht.
Auf dem Rückweg haben wir uns ein wenig mehr Zeit genommen und so ging die Tour an der kleinen Wümme entlang, durch den Bürgerpark und durch
die Wesermarsch – fast wie im Urlaub.
Zum Schluss standen 97 km und ein neuer Tagesrekord von 144 km auf dem Tacho.
Viele Grüße von Gerhard Vogel
40.Tag
Wie wird das Wetter am Sonntag? Es wird uns doch am letzten FbS-Tag nicht im Stich lassen? Wir rechnen mit weit mehr als hundert Besuchern unseres Abschlussfestes am Sonntag auf dem kleinen Sportplatz und möchten dann nicht, dass das Ganze in einem Meer von aufgespannten Regenschirmen untergeht. Ob AC in diesem Zusammenhang schon an einem Plan B arbeitet?
Unsere Kiddys freuen sich schon auf den Sternlauf durch Hassel. Willi Wöhler hat hier die Zügel in der Hand und wird für eine passgenaue Choreografie sorgen.
Die Herrenradfahrer starteten mit einer Träne im Auge zu ihrer letzten FbS-Tour. Zudem gab es eine Schrecksekunde zu überstehen. Winfried Langels und Helmut Siemer kollidierten mit ihren Fahrrädern und gingen zu Asphalt. Außer einer Schürfwunde an Helmuts Arm und Aua an Winfrieds Knöchel blieb alles heile. Gott sei Dank. Allerdings ist Hermann ein neues Loch an der Stelle im Straßenasphalt aufgefallen, an der die beiden niedergegangen sind. Dann die gute Nachricht: Die Herrenradfahrer wollen auch künftig mittwochs in die Fahrradsättel steigen und den Grad ihrer Fitness ausbauen.
39.Tag
angsam wirds einem etwas unheimlich. Gestern wurden über 8.000 km gebucht. Damit haben wir die 70.000 km-Marke überschritten und sind nur noch etwas über 1.000 km vor dem Ende der vierten Tour. Ob wir auch die fünfte Tour noch schaffen können? Wohl eher nicht, es sei denn, wir schicken unseren Kindergarten Spatzennest wieder in eine Waldwoche.
Der KiGa hat in seiner Waldwoche über 1.000 km gesammelt, was ein unglaubliches Ergebnis ist. Damit ist einmal mehr bewiesen worden, dass die kleinen Beine genauso wichtig sind wie die großen. Und wenn Ihr mich fragt, dann sind die kleinen Beine sogar die wichtigeren, oder?
Mit dem Engagement des Kindergarten wird einmal mehr bewiesen, dass wir mit unserer Aktion mitten im Dorf stehen.<
Dabei wollen wir auch die Grundschule nicht vergessen, die sich ebenfalls durch einen großen Einsatz auszeichnet. Man höre und staune: Frau Menzel hat es durch geschickte Stundenplanplanung hinbekommen, dass die Grundschüler bei der Public-viewing-Übertragung des WM-Spiels Deutschland-Australien am Sonntag auf dem Sportplatz dabei sein können, ohne sich Gedanken über den frühen Schulbeginn am nächsten Tag machen zu müssen.
Inzwischen haben wir Post von unserem Landrat und Schirmherren unserer Aktion, Herrn Heinrich Eggers, bekommen. Mit seinem Brief übersendet er uns seine Kilometer-Zählkarten der letzten Wochen. Wir finden, das ist eine großartige Geste und trägt zum Gesamtergebnis unserer Aktion bei. Von hier aus deshalb vielen Dank an Heinrich Eggers. Herr Eggers hat zudem angekündigt, dass er bei unserer Abschlussveranstaltung am Sonntag vorbeikommen möchte, vorausgesetzt, sein Vorhertermin dauert nicht zu lange. Wir freuen uns auf ihn. Ich denke, mit seiner Schirmherrschaft und seinem Interesse an unserer Aktion erhält Fit bis Südafrika eine besondere Anerkennung. Auch dafür bedanken wir uns bei Heinrich Eggers.
Christines Völkerballmädels waren auch wieder kilometersammelnderweise unterwegs. Hier ihr Bericht und eine tolle Ankündigung für die Zeit nach FbS gibts obendrauf:
Zunächst einmal der Bericht von Montag, dem 07.06. Wir starteten unsere Tour voll ausgerüstet mit Fahrad und Badeanzug um 19:00 Uhr.
Laut Ete ist Einlass im Schwimmbad nur bis 19:30 Uhr. Also gaben wir Gas und erreichten das Schwimmbad um 19:25 Uhr, als der Bademeister gerade das Wasser aus dem Becken ließ. Aber im Ernst, das Schwimmbad hatte schon mangels Besucher um 18:00 Uhr zugemacht, da half auch das Augengeklimper von Jutta nicht, die den Bademeister zu erweichen versuchte, uns die 200 Meter Sportabzeichen Disziplin schwimmen zu lassen. Um nicht unverrichteter Dinge und viel zu früh zu nach Hause zu kommen, kehrten wir auf der Filmhofterrasse ein und hatten dort einen wunderschönen Blick auf die Weser, immerhin, Wasser haben wir gesehen. Das war leider unsere letzte Montagstour, wie wir mit Bedauern feststellten.
Aber...
... es geht weiter und zwar für alle, die Lust und Freude an der Bewegung haben, gibt es jeden 4. Dienstag im Monat eine Fahradtour, die Organisatoren wechseln, der Spaß bleibt.
Hier die Termine: 22. Juni 27. Juli 24. August 28. September 26. Oktober jeweils ca 25 Kilometer und immer 19:00 Uhr am Sportzentrum. Gruß Christine
38.Tag
62.342 km und noch 4 und ein halber Tag Zeit, das Ergebnis weiter zu steigern.
Die Pole-Position im Ranking führt weiter Harm Dieckmann an. Doch auf Position 2 hat sich jetzt mit 1.069 km Rainer Berger geschoben. Damit hat er als zweiter Starter die 1.000 km-Marke geknackt.
Die Tour de Wehr mit Herli hat sich inzwischen zu einem High-light unserer Aktion entwickelt. Nachdem Herli Preise ausgelobt hatte für diejenigen, die die Tour am Montag mit ihm in weniger als eine Stunde fahren, hat es gestern ein richtiges Rennen gegeben. Herli berichtet nachstehend selbst darüber. Wie man an seinem Schreibstil erkennen kann, war er bei der Niederschrift seines Berichts noch völlig außer Atem:
Das Rennen: Tour de Wehr – die Schnellste.
Nach dem Aufruf vom Tourleiter, 23 km über´s Wehr unter einer Stunde zu radeln, haben sich 8 Sportliche der Anforderung gestellt. Zu Toppen war der Rekord der letzen Tour von 1:05 (Fahrtzeit mit Pause). Anspruch war: Gesamtzeit ohne Pause. Ergebnis: geschafft.Voraussetzung: Wetter 15 Grad, Wind aus West Stärke 3,5 in Böen 4 oder 6, gefühlt 7, gerade noch trocken, kurz vor Nieselregen. Strecke bekannt, Straße trocken. Zeuge und Zeitnehmer: Lüwi, startet das Feld um 19:07 mit Chronist Horst Kruse. Auf die Plätze fertig los, Henning (mit seinem 30 Jahren alten Renner vorweg durch die Marsch Richtung Hoya) mit Wind von vorne. Windschattenfahren war angesagt, die Führungsposition wurde mehrfach gewechselt und schnell war eine Ausreißergruppe Henning, Herli, Jan (Vogel, nicht Ullrich), und Relef, die Hoya näher kamen. Hoya statt Wind Brückenberg, Unterführung, Deichstraße 7 km/h, Struppi holt auf, Relef fällt ab – Donnerwetter. Anne und Ete machen es gemütlich, im Blick nach hinten nicht mehr zu sehen. Weiter geht’s am Deich lang Richtung Hingste mit endlich Rückenwind. Die Vierergruppe bleibt zusammen, Wienbergen in Sicht – Blick auf den Tacho: bisher 28 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit – aber noch einige Passagen Wind von vorne zu erwarten. Die Ausreißergruppe ist sicher, das schaffen wir! So geht’s über das Wehr: 18 Stufen hoch, 18 Stufen runter, rauf auf´s Rad und weiter geht’s, noch mal die schmale Brücke über den Schleusenkanal – Dörverden erreicht. Der Blick nach hinten: Jan schwächelt, da waren´s nur noch drei. Barme – Drübber – Hassel. Tour geschafft, bei der Einfahrt ins Ziel keine Menschenseele zu sehen, wo ist unser Zeitnehmer Lüwi – nicht da! Damit hat er nicht gerechnet: So schoss die Führungsgruppe Henning Struppi Herli geschlossen über die Ziellinie hinaus bis zum Vereinsheim um den Zeitnehmer zu wecken. Gemeinsam unter einer Stunde wurden dann Jan, Relef und Hajo durchs Ziel gewunken und folglich das Preisgeld ausgetrunken. Eine tolle Tour – keine Panne und Anne? - auch nach 64 Minuten im Ziel – tolle Leistung. Allen hat es einen Riesenspaß gemacht und alle freuen sich auf die Abschlussveranstaltung am 13.06. Die Tourdaten für Nachahmer: Strecke: 23.09 km – Zeit Strubbi, Henning und Herli: 00:49:57 – Durchschnittsgeschwindigkeit: 27,74 km/h – Max km/h 50,73 – Ankunft: 19:57 h. Zeit Jan: 53 Min., Relef: 57 Min. und Hajo: 58 Min. Ich bedanke mich bei allen, die die Tour de Wehr mit Herli mitgemacht haben, es hat mir viel Spaß gemacht, ob gemütlich oder sportlich. Euer Wehrli-Herli.
Dann erreicht die Redaktion noch ein Bericht über eine unfaßbare Begebenheit. Auch dieser Bericht stammt von Herli und man merkt auch hier das Erstaunen über das nicht für möglich gehaltene Ereignis. Aber lassen wir ihn zu Wort kommen:
Die aktuellste Meldung für den FbS-Chronisten erreicht uns heute am 8.6. bereits um 7:30. Herli, seit gestern ein Wehrhaftiger, weil in Rekordzeit von 49:57 über´s Dörverdener Wehr gebrettert: Die Fortsetzung der FbS-Manie – früh morgens schon wieder im Sattel, Kilometersammeln mit dem Rad zur Arbeit nach Verden – ischa Domweih. Gestern hörte ich von Relef, auch einem Wehrhaftigen, Wölle und Vogge wollen mit dem Rad zur Arbeit. Na ja, mach ich ja auch, aber Wölle arbeitet in Bremen, Vogge in OHZ! Das wollte ich wissen! Hinterm Deich, fernab vom Autoverkehr rief ich Vogge an, der meldete sich nach 5 Minuten zurück – aus Bremen, Standort, ne Fahrstrecke derzeit Stresemannstraße – tatsächlich mit Wölle im Sattel auf dem Weg zur Arbeit. Donnerwetter. Kurze Unterbrechung, dann die Meldung – fast hätte mich ein Rechtsabbieger weggeputzt. Noch mal Glück gehabt. Sicherlich wird ein Fahrbericht von Vogge folgen. So sind also FbSler schon früh unterwegs, die ersten mit der aufgehenden Sonne – und es werden Kilometer gesammelt bis zum Sonnenuntergang. Ich bin stolz, ein FbSler zu sein, Gruß vom Wehrhaftigen, der sich jetzt aber seiner Arbeit widmen muss, heute Nachmittag ein wenig Domweih feiert und sich dann wieder auf seinen Drahtesel schwingt, um beschwingt nach Hause zu fahren. Prost Domweih – Prost FbS.
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